How to Ehegelübde
Teil 6: Das große Finale – Ideen für deinen Ehegelübde Abschluss
Wir haben es geschafft! Wenn du bis hierher gekommen bist und alle Blogbeiträge rund um das Ehegelübde gelesen hast, bist du ein echter Profi rund um das Schreiben deines Eheversprechens. Doch Moment, ein wichtiger Part fehlt: ein würdiger Ehegelübde Abschluss. Worte, mit denen du deine Rede beendest. Zeilen, die nachhallen und mit hoher Wahrscheinlichkeit in den Köpfen bleiben. Bei deinem Gegenüber, euren Gästen und natürlich auch bei dir.
Wie bei allen Teilen des Ehegelübdes gilt auch hier: Es gibt keine festen Regeln oder Vorgaben, wie du deine Rede gestaltest. Alles ist erlaubt, solange es sich für dich richtig anfühlt.
Gegen Schreibblockaden oder Ideenlosigkeit findest du hier verschiedene Möglichkeiten und Inspiration, wie du dein Gelübde beenden kannst.
1. Mache ein konkretes Versprechen
Der Klassiker unter den Schlussstrichen: Versprich deinem Gegenüber zum Ende etwas. Dafür kannst du entweder das Versprechen nehmen, welches dir am aller wichtigsten ist. Oder du konzentrierst dich in deiner ganzen Rede auf ein einziges Versprechen und baust dieses nicht im Main Part, sondern am Ende ein. Ein einzelnes Versprechen wirkt sehr kraftvoll und fokussiert.
Beispiele:
- Und abschließend verspreche ich dir, dass ich mich jeden Tag aufs Neue für dich und für uns entscheiden werde.
- Ich möchte mein Gelübde mit dem einzigen Versprechen beenden, das ich dir gebe: Ich werde bleiben. In guten und in schlechten Zeiten. In Freude und in Trauer. In Hochs und in Tiefs. Und das für immer.
- Und meine Rede endet mit dem wichtigsten Part. Meinem Versprechen an dich. Ich gebe dir heute mein Wort, …
2. Nimm Bezug zum Anfang
Schließe den Kreis und beziehe dich auf den Anfang oder den gesamten Verlauf deiner Rede. Das sorgt für einen besonders runden Ehegelübde Abschluss und durch die Wiederholung oder eine Pointe bleiben die Worte stärker im Gedächtnis aller Zuhörer/innen.
Beispiele:
- Und genau wie ich mein Gelübde begonnen habe, möchte ich es auch beenden. Und zwar mit einem Versprechen / Zitat / Wunsch / …
- … und all das hat uns zu dem gemacht, was wir heute sind. Hat uns dort hingebracht, wo wir jetzt stehen. Und keinen einzigen Moment möchte ich davon missen. Denn das sind Wir. Gestern, heute und für immer.
- Und diese ganze Geschichte zeigt doch eines: Du bist der eine Mensch, mit dem ich mein ganzes Leben verbringen möchte.
3. Wirf einen Blick in die Zukunft
Mit deinen Worten kannst du Bilder zeichnen – zum Beispiel von einer gemeinsamen Zukunft mit deinem Partner oder deiner Partnerin. Ein wunderschönes Ende, das Hoffnung gibt und alle Anwesenden zum Träumen verleitet.
Beispiele:
- Wenn ich in die Zukunft blicke, sehe ich uns. Hand in Hand, mit zahllosen Lachfalten im Gesicht und unendlich vielen Marmeladenglas-Momenten im Gedächtnis.
- Ich freue mich auf alles, was vor uns liegt. Auf Abenteuer und Pläne schmieden. Auf gemeinsam lachen und gemeinsam weinen. Die Welt entdecken und sesshaft werden. Ich freue mich auf Höhen und Tiefen, durch die wir zusammen gehen. Auf Gegenwind, dem wir Hand in Hand trotzen. Auf all das Schöne und Aufregende, das das Leben und die Liebe für uns bereit hält.
4. Mach Schluss mit einem Zitat
Wie zum Beginn deiner Rede bietet sich auch zum Ehegelübde Abschluss ein Zitat an. Ideen dafür findest du hier. Alternativ zu einem Zitat kannst du natürlich auch selber poetisch werden und einen bedeutsamen Satz zum Ende deines Gelübdes formulieren.
Beispiele (Zitate von mir):
„Unsere Liebe wird laut sein. Unsere Liebe wird ruhig sein. Doch wird sie nie verstummen. Unsere Liebe wird in den hellsten Farben leuchten. Unsere Liebe wird manchmal schwarz-weiß erscheinen. Doch sie wird nie verblassen.”
„Für dich würde ich Berge versetzen, alle Weltmeere durchqueren, die Wüste zum Blühen bringen und barfuß durch die Antarktis laufen. Alles. Nur für dich.“
„Du und ich, Hand in Hand.
Wir sagen „für immer“. Ein ewiges Band.
Für immer heißt, bis ans Ende.
Halten wir uns gegenseitig die Hände.“
5. Beende es mit einem „Danke.“
Danksagungen sind ein schönes Element für dein Gelübde; vor allem zum Ende. Es fasst alles zusammen, wofür dein Gegenüber für dich steht und schafft Nähe und Tiefe.
Beispiele:
- Danke, dass du mich siehst. Danke, dass du mich hörst. Danke, dass du mich liebst. Bedingungslos und genauso, wie ich bin.
- Ich möchte dir danken. Dafür, dass du du bist. Und dafür, dass du mein Mensch geworden bist. Der Mensch, mit dem ich den Rest meines Lebens verbringen möchte.
- Danke für alles, was war, was ist und für all das, was kommt.
6. Sag einfach „Ja!“
Das Ja-Wort spielt eine besondere Rolle während eurer Zeremonie und während eurer gesamten Beziehung. Denn immer wieder sagt ihr “Ja!” zueinander. Beim Zusammenkommen, beim Vertragen, beim Kompromisse schließen, bei eurer Trauung, bei wichtigen Entscheidungen. Dieses bedeutsame Wort kannst du zum Ehegelübde Abschluss einsetzen, um ein kraftvolles Ende zu schaffen.
Beispiele:
- Und mit all dem sage ich “Ja!” Ja zu dir. Ja zu uns. Ja für immer.
- Doch eigentlich will ich dir nur eines sagen: Ja! Ja zu uns beiden und ein gemeinsames Leben.
Jetzt bist du am Ende der Serie rund ums Ehegelübde angekommen. Ich hoffe, du hast jede Menge Inspiration für das Schreiben und Vortragen deiner Rede sammeln können. Bist du bereit? Ich wünsche dir ganz viel Spaß beim Verfassen dieser besonderen Worte und natürlich beim Vortragen deiner Rede an eurem besonderen Tag!